Brenzone 

   

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Fertonani


Das an Malcesine, Ferrara di Monte Baldo, S. Zeno di Montagna und Torri del Benaco angrenzende Gemeindegebiet breitet sich auf etwa 50 qkm, von den 65 m ü. d. M. des Sees bis zu den 2.200 m des Telegrafo-Gipfels, aus. Es umfaßt die größeren Ortschaften Castello, Castelletto, Marniga, Magugnano, Porto und Assenza sowie die verschiedenen kleineren Ortschaften, welche an den Hängen des Berges verstreut sind (Sommavilla, Biasa, Marniga, Prada, welches auch verschiedene Einrichtungen für den Wintertourismus besitzt). In geringer Entfernung vom Ufer, gegenüber von Assenza, liegt die kleine Insel Trimelone, die bis vor wenigen Jahren ein Militärlager beherbergte. Der Ort Brenzone hat in etwa die Größe und die Eigenschaften von einst erhalten. Der Tourismus stellt die Haupteinnahmequelle des ganzen Seestreifens dar: hier finden Sie eine große Auswahl an Hotels, Residencen und Campingplätzen sowie an zahlreichen Restaurants, in denen man die kulinarischen Spezialitäten dieser Gegend (Fisch, Öl, Wein usw.) kosten kann. Zu erwähnen sind die Aktivitäten des Sportzentrums "Acquafresca" von Assenza und des Circolo nautico (Segelklubs) von Castelletto, welche auf dem See eine der besten Gebiete für Segelregatten besitzen


Die Kirche San Zeno in Castelletto

Sie ist am ganzen See als eines der ältesten Zeugnisse des christlichen Glaubens unter dem Spitznamen"de l'oselet" (="Vogelkirche") bekannt. Die östliche Seite des Gebäudes stammt aus dem 11. Jh., während die westliche Seite aus dem 12. Jh. ist. Sie weist drei Apsen und zwei Schiffe auf und birgt in ihrem Inneren eine Serie von Fresken aus dem 13. Jh., welche das Leben des Heiligen Giovanni Battista darstellen. Auf dem anliegenden Friedhof wurden Funde aus der Römerzeit gemacht.




Campo

Die kleine Ortschaft mittelalterlichen Ursprungs befindet sich umgeben von jahrhundertealten Olivenbäumen in einer sonnigen Mulde. Heute ist Campo baufällig und verlassen. Es liegt an dem Maultierpfad, der Castelletto mit Prada verbindet. Es beherbergt die Reste einer Burg, um die sich die Häuser mit schönen Gewölben, Bögen und Steinportalen sowie eine kleine romanische Kirche drängen. Im Inneren der Kirche befinden sich Fresken aus dem 13. - 14. Jh. Es lohnt sich, an dem alten Brunnen eine Rast einzulegen, um sich die in der Nähe liegende alte Öl- und Getreidemühle anzusehen. Seit etwa 20 Jahren ist es Gewohnheit der Leute von Brenzone, in Campo den Ostermontag zu verbringen: Zu dieser Gelegenheit werden für alle die "bigoli con le agole" (Spaghetti mit Alborella-Fisch) und "ôf dur" (hartgekochte Eier) zubereitet.


 

 

 
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