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Die zauberhafte geographische Lage von Torbole, welches sich auf dem kalkhaltigen Hang an der Nordwestseite der Baldo-Bergkette und in der Nähe der Sarca-Mündung befindet, verleiht dieser Gegend ein besonders mildes Klima sowie eine abwechslungsreiche Naturbeschaffenheit: Von den 2.078 m des Monte Altissimo bis zum Seeufer bietet die Landschaft zahlreiche Möglichkeiten für Ausflüge und Spaziergänge. Die Nähe der Bahnhofsstation Rovereto und der Ausfahrt der Brenner- Autobahn (Rovereto Süd/Gardasee-Nord) machen Torbole und Nago zu beliebten Ausflugs- und Ferienorten. Außerdem bietet der hier ständig wehende Wind die Möglichkeit, konstant Surfen und Segeln zu können. Die Strände der Conca d'Oro, des Parks Colonia Pavese und der Villa Cian sind weitläufig und gut gepflegt. Die Gegend verfügt auch über Kletterwände, Wege und Maultierpfade zum Mountain-Biken sowie über Tennisplätze, Boccia- und Minigolfanlagen. Im Umkreis von weniger als 100 km kann man Kunststädte und Burgen erreichen. Ein Urlaub in Torbole oder Nago lohnt sich in jeder Jahreszeit und bietet für jeden Geschmack etwas: Ruhe, Abenteuer oder Vergnügen.
"Marmitte dei giganti"
Es handelt sich hierbei um große Kalklöcher, die von den Gletschern, die hier eine "Felsstufe" vorgefunden haben, geformt worden sind. Sie stammen noch aus der Eiszeit Wurm (130.000-10.000 v. Chr.). Wegen ihrer charakteristischen Form und ihrer bemerkenswerten Ausmaße hat ihnen der Volksmund den Namen "Kessel der Riesen" gegeben. Sie befinden sich in einem kleinen Tal zwischen Nago und dem Sarca-Fluß längs der Straße, welche Nago mit Bolognano von Arco und Torbole verbindet.
Le Busatte
Der Ortsteil "Busatte" liegt etwas hinter Torbole und bildet eine beindruckende Felslandschaft, die heute von immergrünen Pflanzen bedeckt ist, aber früher ein nackter Trümmerhaufen von abgerutschten Felsen war. In diese Felslandschaft wurden einige Sportanlagen eingefügt: zwei Tennisplätze, ein Volleyballfeld, ein Fußballfeld für fünf Spieler, ein Bocciaplatz, eine Rollschuhbahn und ein Fitnesspfad. Über die Tenin-Straße kann man Nago erreichen.
Die Sant'Andrea Kirche
Die Kirche wird bereits 1175 in einem Dokument erwähnt; 1183 kam sie zur zisterzensischen
Abtei San Lorenzo von Trient. Die Kirche wurde 1703 von den französischen Truppen
zerstört und wurde im späten Barockstil wieder aufgebaut und 1839 feierlich eingeweiht.
Sie besteht aus einem Schiff und zwei seitlichen Kapellen. Besonders interessant
ist das Altarbild der Apsis von dem Veroneser Maler G. Cignaroli (1706-1770), welches
das Martyrium des Heiligen Andreas darstellt.
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